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Erste Modellergebnisse

Die ersten Ergebnisse des Spannungsmodells vom westlichen Zentraleuropa ist verfügbar. Das aus sieben litho-stratigraphischen Einheiten bestehende Modell erstreckt sich über ein Gebiet von 1000*1250 km² und geht bis eine Tiefe von 100 km. Kalibriert wurde das Modell an Daten der Spannungsorientierung als auch Spannungsmagnituden. Der Preprint der Publikation ist frei verfügbar.

Open-Access Datenbank der Spannungsmagnituden für Deutschland

Die erste frei zugängliche Datenbank für Spannungsmagnituden für die Region Deutschland und benachbarte Regionen ist veröffentlicht. Die Datenbank enthält 568 Einträge zu Spannungsmagnituden. Der Fachartikel erläutert die Methoden der verwendeten Daten, als auch die Qualitätsklassifizierung. Die Datenpublikation erlaubt freien Zugriff auf die Datenbank.

Teambesprechung des SpannEnD Projektes am 21. April 2020

Bereits zum zweiten Mal fand durch die Corona-Pandemie bedingt unsere Teambesprechung als Videokonferenz statt. Dabei wurden die Optionen erörtert, unter welcher thematischen Fokussierung wir den Themenkomplex des SpannEnD Projektes in Folgeprojekten fortsetzen können. Die Vorbereitung und thematische Ausrichtung einer geplanten Übersichtspublikation wurde diskutiert. Von dem vereinfachten Spannungsmodell von Deutschland wurden diverse neue Modellvarianten gerechnet und deren Ergebnisse diskutiert. Die Ergebnisse können als großer Erfolg gesehen werden, da sie ein besseres Verständnis der Faktoren der Modellkalibrierung ermöglichen. An dem Modell soll nur noch eine kleine Veränderung vorgenommen werden. Dieses Modell soll anschließend als Best-fit-Model für eine Publikation Verwendung finden.

Teambesprechung des SpannEnD Projektes am 2. April 2020

Unsere außerordentliche Projektbesprechung haben wir zum ersten Mal als Videokonferenz durchgeführt. Trotzdem konnten wir sehr effektiv den Fortschritt des Projektes besprechen. Dazu zählt der aktuelle Stand der Spannungs-Magnituden-Datenbank; so konnte die Anzahl der Einträge noch einmal deutlich erhöht werden. Die Ergebnisse der Kalibrierung des 3-D-Modells von Deutschland und Umgebung haben sich deutlich verbessert. So ist ein best-fit für das Modell mit der vereinfachten lithologischen Auflösung in wenigen Wochen zu erwarten. Weiterhin wurde besprochen, wie die generischen Tests umgesetzt werden, mit denen das Problem der Zusammenfassung von stratigraphischen Einheiten zu einer mechanischen Schicht, bzw. des Übertrags des Spannunsgzustandes von kalibrierten weiträumigen Modellen auf kleinskalige Modelle übertragen werden. Die Strategie zur Planung von Publikationen, und der Teilnahme an Konferenzen, die jetzt teilweise virtuell durchgeführt werden, wurde besprochen.

Doktorandentag zur geologischen Endlagerung radioaktiver Abfälle

Im September 2020 wird es den ersten internationalen Dokorandentag (PhD day) mit dem Themenschwerpunkt der geologischen Endlagerung von radioaktiven Abfällen geben. Promovierende zu diesem Themengebiet sind eingeladen, ihre Arbeit vorzustellen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Die Veranstaltung findet im GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) statt. Weitere Informationen und die Anmeldung sind auf der Webseite möglich.

Tage der Standortauswahl 12.-14. Dezember 2019

Der 3. Fachworkshop der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) fand zwischen dem 12. und 14. Dezember im Haus der Wissenschaften in Braunschweig statt. Die ersten beiden Tage richteten sich an ein Fachpublikum. Das Projekt SpannEnD trug dazu mit zwei Postern und einem Vortrag bei. Die Vorträge am 14. Dezember richteten sich vor allem an die interessierte Öffentlichkeit

Teambesprechung des SpannEnD Projektes am 6. November 2019

Bei dem Treffen in Darmstadt wurde der aktuelle Stand der Modellgeometrie und der Magnitudendatenbank besprochen. Diskutiert wurde auch die zukünftige Weiterentwicklung des Projektes.

Zwei Poster bei der GeoMünster2019, 22.-25. September 2019

Die Jahrestagung wird von der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) und der Deutschen Mineralogische Gesellschaft (DMG) organisiert. Vom SpannEnD-Projektes wurden zwei Poster des vorgestellt.

Teambesprechung des SpannEnD Projektes am 20. März 2019

Bei dem Treffen in Karlsruhe wurden die Änderungen an der Webseite, die Richtlinien zur Autorenschaft bei Publikationen, die Optionen der Darstellung der Spannungsmagnituden in Karten, die Klassifizierung und Auswahl der Störungen, die Nutzung der Materialdatenbank, sowie der aktuelle Stand der Modellgeometrie besprochen.

Poster DGG Braunschweig 6. März 2019

Auf der Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) in Braunschweig wurde am 6. März 2019 ein Poster im Rahmen des Schwerpunktthemas „Endlagergeophysik“ präsentiert. Unter dem Titel „Es bleibt SpannEnD“ gab eine Karte den Stand der Kompilation von Spannungsmagnitudendaten wieder. Das Poster stieß auf großes Interesse und es kamen zahlreiche Gespräche zwischen der Erstautorin und Kolleginnen und Kollegen verschiedener Institutionen und Universitäten (u.a. Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, Universität Greifswald, BGR) zustande.

Teambesprechung des SpannEnD Projektes am 13. Dezember 2018

Der Fokus bei dem in Darmstadt stattgefundenen Treffen lag auf den Optionen der Skalierung von Materialeigenschaften, der Vorstellung der Materialeigenschaften-Datenbank, sowie den Optionen und Aufgaben bei der Erstellung der Modellgeometrie.

Kick-off-Meeting des SpannEnD Projektes am 1. Oktober 2018

In Darmstadt fand das Kick-off-Meeting statt, bei dem vor allem Organisatorisches, aber auch die Optionen der Nutzung existenter Datenbanken bzw. geologischer Modelle besprochen wurden.